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06.08.2013 13:52

1. Drehtag: „Urknall“ (30.7.)


Morgens um Acht ging es los, am 30. Juli. Eine spannende, geschäftige, und sehr konzentrierte Atmosphäre im Institut für Physik der Uni Rostock. Schauspieler machen Yoga zwischen Kostümecke und Datensicherungsstation. Am Set wird aufgebaut: Beleuchtung, Kamera, Stellprobe.

Dann steht die Vorbereitung für die erste Szene an. Der Raum ist voller Leute, denn niemand möchte die allererste Aufnahme verpassen. Da wird noch geübt, und hier Kleinigkeiten austariert. Alles muss passen. Aufpassen, wo man steht, sonst fällt der Schatten ins Bild.

„Maske, ist hier die Maske? Können wir die Lippen mal matt machen?“, ruft Kameramann Jakob Creutzburg.

Am Rande der Szenerie steht Dr. Viola von Oeynhausen vom Physikinstitut und gibt Tipps, damit das Mikroskopieren realistisch aussieht. Und: „Das mit dem Vakuum, das stimmt so nicht.“ Der Text wird also kurzfristig umgestellt, dann ist auch das Vakuum korrekt.

Dann geht’s los: „Ruhe am Set. Wir drehen!“ „Kamera läuft“ „Ton läuft“ „Drei-Fünf-Eins, die erste“. Die Zahlenkombination steht für Folge 3, Szene 5, Einstellung 1. Alles wird in mehreren Einstellungen gedreht, damit im Schnitt später verschiedene Blickwinkel möglich sind.

Es ist ganz still. Niemand traut sich zu atmen. „Und Bitte“. Das war André Jagusch, der Regisseur. Nun wird tatsächlich gespielt und gefilmt. Kurz darauf: „Danke! Der war's für mich.“ Die erste Aufnahme ist im Kasten.

 

Auf den Fotos, oben: Kameramann Jakob Creutzburg (l.), Anke Retzlaff (in der Hauptrolle als „Nele Wagner“, r., sitzend).

unten: In einer Umbaupause erklärt Dr. Viola von Oeynhausen (r.) vom Institut für Physik ein paar Grundlagen zu Urknall und Hintergrundstrahlung. Schauspieler und Team lauschen gespannt.

Quelle: ITMZ der Universität Rostock