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08.08.2013 14:23

6. Drehtag: „Nachtleben tagsüber“ (5.8.)


Man sagt ja eigentlich immer: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ Beim Dreh im Studentenkeller war am 5. August zwischen Arbeit und Vergnügen zumindest für die Statistinnen und Statisten kein deutlicher Unterschied zu spüren. Denn tanzen und Spaßhaben können ja alle!

Einziges Problem: trocken tanzen. Das heißt: keine Musik! Und vor allem fehlte einigen auch ein wenig der Alkohol zum Mut machen. So viele Scheinwerfer und Menschen, die darauf achteten, das alles perfekt ist. Da werden ein paar Meter, die man durchs Bild laufen soll schon zu einer Herausforderung!

Nach und nach verloren alle die Scheu. Das lag wohl auch am Team, welches sich viel Zeit nahm, die kleinen Choreographien zu proben. Um alles etwas echter wirken zu lassen, wurden man sogar mit Wasser als „Schweißersatz“ einsprüht. Spätestens nach einer halben Stunde war dieser Trick jedoch nicht mehr nötig.

Die Nebelmaschine meinte es besonders gut, sodass alle froh waren, ab und an in die Sonne zu kommen. Man fühlte sich, als käme man aus einer Parallelwelt: drinnen Kühle und geschäftiges Arbeiten, drinnen Hitze und Geplauder.

Besonders überraschend war, dass es keinerlei Berührungsängste zwischen Team und Statisten gab. Jeder redete mit jedem – und anders als erwartet, waren auch die kreativen Köpfe völlig bodenständig. Kein verrückter Regisseur und keine eingebildete Schauspielerin in Sicht.

Nebenbei gab es dann zwischen Produktionsleiter Thomas Wüstemann sowie Michael Lüdtke und Judith Platz von [Rostock denkt 365°] diverse Absprachen für weitere Drehs. Ein riesiger Organisationsaufwand für alle, solch' eine Science Soap.

Für uns Statisten hieß es dann nach der kleinen Stärkung wieder weiter trockentanzen. Aber bloß nicht über die Neonlinien treten! Die sind nämlich für die in Gruppen aufgeteilten Statisten, die auf Kommando der auf Rädern beweglichen Kamera aus dem Weg tanzen. Gewusst wie!


Auf den Fotos, oben: Täuschend echt: Der Studentenkeller wurde tagsüber zum perfekten Drehort für Rostocker Nachtleben.

unten: Camilla Nowogrodzki als „Antje“ macht sich an „Florian“ (Thomas Lettow) ran.

Alle Fotos: ITMZ der Universität Rostock