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11.08.2013 15:13

9. Drehtag „Frischer Fisch und wenig Platz“ (8.8.)


Am neunten Drehtag, dem 8. August, verschlug es das gesamte Filmteam in eine WG, natürlich in der KTV.

Dort stand eine Küchenszene auf dem Plan. Eine ganz schön knifflige Angelegenheit, das gesamte Equipment sowie die Filmschaffenden und Schauspieler in einen recht kleinen Raum zu stecken. Jeder musste gucken, dass er niemandem im Weg stand und Kamera und Mikrofon freie Bahn hatten.

Bevor es losging, wurde das Set erst einmal auf- und umgeräumt, damit die Küche auch filmtauglich wurde. Traditionell für eine Stadt am Meer ging es dann sogar auf den Markt, um eine Scholle zu besorgen. Diese hatte „Julia“-Darstellerin Katharina Goebel in der Szene zu braten.

Die Nachteile, die eine kleine und hellhörige Wohnung mit sich bringt, durften alle am Set mehrmals erleben. Während des Drehs sollte es bestmöglich keine Hintergrundgeräusche geben. Wenn also plötzlich im Hausflur, wie geschiehen, jemand niest, ist klar, dass alle sich ärgern, da dieser Nieser dann auf der Tonspur ist und die Szene damit wiederholt werden musste.
Selbst wenn im Nebenraum jemand auf Zehenspitzen gehend versucht, keinen Lärm zu machen, knarren die Dielen des Bodens so laut, dass es in der Küche vernommen wird.

Nach dem ersehnten „Gestorben!“ für die letzte Szene, ist dann auch dieser Drehtag geschafft. Acht weitere werden noch folgen...

 

Auf den Fotos, oben: Kleiner Raum, viel los: Das Set von „Sturm des Wissens“ am neunten Drehtag.

Mitte: Mit Kreativität, viel Know-how und etwas Kraftakt wird jedes Set filmtauglich.

Unten: Frischer Fisch: Wie es sich für einen Filmdreh in einer Stadt am Meer gehört.

Alle Fotos: ITMZ der Universität Rostock