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19.12.2013 15:05

Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP)


Die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid in der Atmosphäre ist derzeit so hoch wie seit 650.000 Jahren nicht mehr. Schlechte Voraussetzungen für das Klima und damit auch für uns Menschen. Mit solchen und vielen weiteren Themen beschäftigt sich die Atmosphärenphysik.

Die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid in der Atmosphäre ist derzeit so hoch wie seit 650.000 Jahren nicht mehr. Schlechte Voraussetzungen für das Klima und damit auch für uns Menschen. Mit solchen und vielen weiteren Themen beschäftigt sich die Atmosphärenphysik.

Das Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik in Kühlungsborn (IAP) befasst sich mit der experimentellen und theoretischen Erforschung der Atmosphäre vom Erdboden bis zur unteren Thermosphäre (ca. 120 km). Wissenschaftliche Schwerpunkte der Arbeiten am IAP liegen in der Erforschung der Mesosphäre (50-100 km) in mittleren und polaren Breiten und in der Kopplung der Schichten untereinander. Das IAP beschäftigt sich u.a. mit der Frage, wodurch die thermische und dynamische Struktur in der Mesosphäre bestimmt wird und ob es langfristige Veränderungen in der oberen Atmosphäre gibt. Die experimentellen Untersuchungen konzentrieren sich auf bodengebundene Fernerkundungsmethoden mit Lidars (laser induced detection and ranging) und Radars, sowie auf den Einsatz von Instrumenten auf Höhenforschungsraketen. Neben den Einrichtungen in Kühlungsborn verfügt das Institut über eine Außenstation auf Rügen und ist maßgeblich an dem Observatorium ALOMAR in Nordnorwegen beteiligt.

Zur Homepage des IAP:  www.iap-kborn.de